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22. Juli 2026

Vom 24. Juni bis zum 1. Juli 2026 haben Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der zweiten bundesweiten Mobilfunk-Messwoche die Mobilfunkversorgung in Deutschland erfasst.  Mehr als 60.000 Nutzerinnen und Nutzer zeichneten mit der App der Bundesnetzagentur knapp 20 Millionen Messpunkte auf. Die Ergebnisse der gemeinsamen Initiative von Bund, Ländern und Kommunen zeigen, dass die Mobilfunkversorgung überwiegend über 4G- und 5G-Technologien erfolgt und der Ausbau der 5G-Netze weiter voranschreitet.

Deutliche Entwicklung der 5G-Netze zu erkennen

Während der diesjährigen Mobilfunk-Messwoche wurden bundesweit 19.876.438 Messpunkte erfasst. Vergleichsweise wurden vor Beginn der Messwoche durchschnittlich zwei Millionen Messpunkte pro Woche aufgezeichnet. Die Messwoche liefert eine breite Datengrundlage, um die Mobilfunkversorgung aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer zu betrachten. Die meisten Messungen wurden in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Mit über 4.000.000 Messpunkten lag das bevölkerungsreichste Bundesland deutlich vor Bayern (über 3.000.000) und Niedersachsen (über 2.500.000). Regionale Auswertungen für die einzelnen Landkreise will die Bundesnetzagentur Ende Juli veröffentlichen.

Mit rund 98 Prozent entfiel der weitaus größte Teil der erfassten Messpunkte auf die Mobilfunkstandards 4G und 5G. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich insbesondere beim Ausbau der 5G-Netze eine deutliche Entwicklung: Während 2025 noch ähnliche Anteile von 4G- und 5G-Messpunkten registriert wurden, lag der Anteil der 5G-Messpunkte 2026 bereits bei fast 70 Prozent.

Der Anteil der Messpunkte mit 2G-Technologie lag bei unter einem Prozent und ging damit gegenüber dem Vorjahr um 1,24 Prozent zurück. Wie bereits im vergangenen Jahr wurde auch 2026 bei weniger als einem Prozent der Messpunkte keine Mobilfunkversorgung festgestellt.

Wie die Daten genutzt werden

Die Messdaten werden über den Mobilfunk-Check der Bundesnetzagentur erhoben. Nutzerinnen und Nutzer können dort auch außerhalb der Messwoche mit dem Netzcheck die Verfügbarkeit ihres Mobilfunknetzes erfassen. Dabei wird gespeichert, ob am jeweiligen Standort keine Versorgung, 2G-, 4G- oder 5G-Empfang vorhanden ist.

Die gesammelten Daten fließen in die interaktive Netzcheck-Karte der Bundesnetzagentur ein, die wöchentlich aktualisiert wird. Die Ergebnisse der aktuellen Mobilfunkmesswoche sind bereits in der Karte sichtbar. Darüber hinaus nutzt die Bundesnetzagentur die Daten im Rahmen des Mobilfunk-Monitorings, um die Angaben der Mobilfunkanbieter zu überprüfen. Die Ergebnisse dienen außerdem als Grundlage für Gespräche mit den Netzbetreibern. Auch Länder und Kommunen können die Daten nutzen, um in Gebieten mit auffälligen Werten gezielt weitere Messungen zu veranlassen.

Weitere Informationen zur Breitbandmessung und zum Mobilfunk-Check stellt die Bundesnetzagentur auf der Website der Breitbandmessung bereit. Die Daten des Mobilfunk-Monitorings werden über das Gigabit-Grundbuch veröffentlicht. Die offizielle Pressemitteilung der Bundesnetzagentur finden Sie hier.

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