Auf Gigabit-Tour: Das Gigabitbüro war im direkten Dialog zum Glasfaserausbau in Bayern unterwegs
Von Krumbach über Memmingen bis nach Schweinfurt: Auf Einladung lokaler Akteure machte das Gigabitbüro des Bundes Anfang Juli in drei bayerischen Kommunen Halt, in denen der Glasfaserausbau aktuell Fahrt aufnimmt. Mit Informationsveranstaltungen, persönlichen Beratungsgesprächen und dem Gigabit-Mobil stand dabei vor allem eines im Mittelpunkt: Bürgerinnen und Bürger auf dem Weg zum Glasfaseranschluss mitzunehmen und offene Fragen direkt vor Ort zu beantworten.
Erster Halt: Großer Zuspruch in Krumbach
Die Roadshow in Bayern startete in Krumbach, wo das Gigabitbüro des Bundes im Rahmen der Umsetzung eines geförderten Glasfaserausbaus die Bürgerinformation unterstützte. Auf der Veranstaltung informierten die Expertinnen und Experten des vor Ort ausbauenden Telekommunikationsunternehmens (TKU) über den geplanten Ausbau und das Gigabitbüro des Bundes unter anderem über Anschlussmöglichkeiten und die Vorteile der Glasfasertechnologie.
Bereits zur Eröffnung der Veranstaltung machte Bürgermeister Florian Kaida deutlich, welche Bedeutung die digitale Infrastruktur für die Zukunft der Stadt hat. Rund 160 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung in den Stadtsaal und nutzten die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren. Die hohe Besucherzahl zeigte, dass das Interesse am Glasfaserausbau groß ist. Viele Teilnehmende hatten bereits Verträge abgeschlossen und warteten auf ihren Anschluss. Entsprechend standen vor allem praktische Fragen im Fokus. Besonders häufig wollten Bürgerinnen und Bürger wissen, wann ihr Anschluss hergestellt wird, welche Kosten entstehen und wie unbebaute Grundstücke beim Ausbau berücksichtigt werden. Auch hier war das ausbauende TKU vor Ort vertreten und beriet Interessierte direkt zu Verträgen und Anschlussmöglichkeiten.
Zwischenstopp in Memmingen: Bürgerinnen und Bürger frühzeitig für Glasfaser gewinnen
Von Krumbach führte die Tour weiter nach Memmingen. Hier lag der Fokus auf dem bevorstehenden Ausbau durch ein TKU, das im kommenden Frühjahr rund 11.000 Haushalte erschließen will.
Das Ziel war klar: Die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig über den Ausbau informieren und für einen Glasfaseranschluss begeistern. Denn je mehr Haushalte bereits während der Ausbauphase mitziehen, desto effizienter ist der Ausbau und umso weniger Aufwand durch nachträgliche Baustellen wird später erforderlich. Vor Ort zeigte sich erneut, dass insbesondere Fragen rund um den Hausanschluss und die Verkabelung innerhalb des Gebäudes viele Menschen beschäftigen. Wie gelangt die Glasfaser bis in die Wohnung? Welche Vorbereitungen können Eigentümerinnen und Eigentümer vor dem Ausbau treffen? Welche Möglichkeiten gibt es für die Inhouse-Verkabelung nach Abschluss der Tiefbauarbeiten?
Das Gigabit-Mobil erwies sich dabei als wertvoller Anlaufpunkt. Der Standort in unmittelbarer Nähe zu den beteiligten Netzbetreibern erleichterte den Austausch und sorgte für zahlreiche Gespräche mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern.
Übrigens: Weitere Fragen zum Ausbau digitaler Infrastrukturen beantworten wir in unserem FAQ auf unserer Webseite für Bürgerinnen und Bürger „Schnell ins Netz“.
Finale in Schweinfurt: Dialog rund um Ausbau, Kosten und Anschluss
Die letzte Station der „Bayern-Tour“ führte nach Schweinfurt. Mehr als 95 Prozent des Stadtgebiets sollen langfristig mit Glasfaser versorgt werden. Der Ausbau erfolgt schrittweise in Clustern und wird durch eine Open-Access-Strategie begleitet, die auch anderen Anbietern den Zugang zum Netz ermöglichen soll.
Eine Vielzahl an Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich direkt am Gigabit-Mobil zu informieren. Wie bereits an den vorherigen Stationen des Gigabit-Mobils standen Fragen zum Ablauf der Anschlussherstellung, zu möglichen Kosten sowie zur Gebäudeverkabelung im Vordergrund. Die Gespräche machten deutlich, dass zwar der Wunsch nach schnellem Internet groß ist, viele Bürgerinnen und Bürger jedoch gleichzeitig noch Unterstützung benötigen, um die technischen und organisatorischen Schritte bis zum Glasfaseranschluss vollständig nachzuvollziehen. Genau hier setzte die Roadshow an und schuf Raum für persönliche Beratung und individuelle Antworten.
Fazit: Glasfaser braucht Information und Dialog
Der Austausch in Bayern hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig die direkte Ansprache vor Ort für den Erfolg des Glasfaserausbaus ist. Ob in Krumbach, Memmingen oder Schweinfurt – überall standen konkrete Fragen zum Hausanschluss, zur Inhouse-Verkabelung, zu Kosten und Zeitplänen im Mittelpunkt.
Zugleich wurde deutlich, dass Bürgerinnen und Bürger den Ausbau grundsätzlich positiv sehen und die Chancen einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur erkennen. Durch persönliche Gespräche, verständliche Informationen und die Präsenz direkt vor Ort leistete das Gigabitbüro des Bundes einen wichtigen Beitrag dazu, Vertrauen zu schaffen, offene Fragen zu klären und die Akzeptanz für den Glasfaserausbau weiter zu stärken.
Wir bringen Bürgerkommunikation auch in Ihre Kommune
Mit unseren Formaten zur Bürgerkommunikation unterstützt das Gigabitbüro Kommunen in ganz Deutschland dabei, den Glasfaserausbau verständlich zu vermitteln und den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern zu stärken. Ob Glasfaser‑Infoveranstaltung in Präsenz, Online-Format oder die Roadshow mit dem Gigabit‑Mobil: Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen ein passendes Konzept für Ihre Situation vor Ort und begleiten Sie bei der Umsetzung.
Ein beispielhafter Ablauf für eine Veranstaltung in und mit Ihrer Kommune
- Erstgespräch & Zieldefinition
- Gemeinsame Planung (Format, Termine, Kommunikationskanäle)
- Bewerbung der Veranstaltung
- Durchführung (Infoabend, Gigabit-Mobil/-Stand, Beratungsangebote, Vorträge)
- Nachbereitung & Auswertung
Wenden Sie sich bei Interesse gerne an unser Team.





