Zum Hauptinhalt der Webseite
1. April 2025

Die digitale Transformation nimmt immer mehr Fahrt auf und stellt den Glasfaserausbau als entscheidenden Eckpfeiler für die Zukunft digitaler Kommunikation in den Mittelpunkt. Besonders für Kommunen wird der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur und einer flächendeckenden Mobilfunkversorgung mit 5G zu einem bedeutenden Standortfaktor, für Beruf und für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger.

Wachstum der Digitalwirtschaft – Die treibende Kraft der digitalen Transformation

Die digitale Transformation bleibt ein wesentlicher Wachstumsfaktor für Deutschland. Bis 2025 wird die deutsche Digitalwirtschaft voraussichtlich um 4,6 % auf 232,8 Milliarden Euro wachsen, wobei die Informations- und Kommunikationstechnologien-Branche (IKT-Branche) eine zentrale Rolle spielt (Bitkom , 2025).

Besonders stark wachsen Bereiche wie Künstliche Intelligenz, Cloud-Services und IT-Dienstleistungen. Investitionen in Telekommunikations-Infrastrukturen, insbesondere Glasfaser und dem Mobilfunknetz 5G, schaffen daher eine nachhaltige Basis für zukünftige technologische Innovationen. Der Ausbau dieser Netze, insbesondere in ländlichen und unterversorgten Regionen, verbessert nicht nur die digitale Infrastruktur, sondern stärkt auch das wirtschaftliche Wachstum und den Zugang zu modernen digitalen Diensten für die Bevölkerung. In diesem Zusammenhang spielt auch die Nachhaltigkeit eine zunehmend wichtige Rolle im Glasfaserausbau, da dieser nicht nur wirtschaftliche Vorteile bietet, sondern auch ökologische Vorteile mit sich bringt.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz als zentrale Themen

Der Glasfaserausbau spielt auch bei dem Thema Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Der Ausbau trägt zur Reduzierung des CO₂-Ausstoßes bei, da energieintensive Kupfernetze durch umweltfreundlichere Glasfasernetze ersetzt werden (The Future of Commerce, 2024). Darüber hinaus helfen IoT-Technologien, Emissionen zu reduzieren und Ressourcen effizienter zu nutzen – sei es in Smart Homes, der Landwirtschaft oder der Industrie. Nachhaltigkeit ist somit nicht nur ein ökologisches Ziel, sondern auch ein wettbewerbsrelevantes Thema. Kommunen können durch den Ausbau von Glasfasernetzen und den Einsatz von 5G als Smart-City-Technologien auch in anderen Bereichen zur Reduzierung von Emissionen beitragen, sei es durch den verstärkten Einsatz von IoT-Technologien, die den Ressourcenverbrauch optimieren, oder durch die Förderung von Elektromobilität und intelligenter Verkehrssteuerung. Für die erfolgreiche Umsetzung dieser Nachhaltigkeitsziele ist jedoch die vollständige Abschaltung von Kupfernetzen bis 2030 ein entscheidender Schritt.

Vollständige Abschaltung von Kupfernetzen bis 2030

Um das Ziel der Nachhaltigkeit zu erreichen, ist eine schrittweise Abschaltung der bisherigen Kupferleitungen erforderlich. Dabei handelt es sich um ein zentrales Thema, das sowohl den Verbraucherschutz als auch wettbewerbsrelevante Aspekte berücksichtigen muss.

Ein intensiver Dialog zwischen Branche und Politik ist dabei entscheidend, um Maßnahmen und gesetzliche Änderungen für eine zügige Umstellung zu entwickeln, wo bereits Glasfasernetze errichtet worden sind. Glasfasernetze bieten eine deutlich höhere Bandbreite und sind langfristig die einzige Lösung für die wachsende Nachfrage nach höheren Internetgeschwindigkeiten und Übertragung von großen Datenmengen zu realisieren.

Zudem ermöglichen sie auch den Zugang zu modernen Dienstleistungen, wie etwa digitalen Bildungsangeboten oder telemedizinischen Versorgungslösungen. Der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur in Kommunen ist daher nicht nur eine technische Notwendigkeit, sondern auch eine soziale und wirtschaftliche Chance für die Region. Um diesen Umstieg zu erleichtern, gewinnt das Open-Access-Modell zunehmend an Bedeutung, da es den Zugriff auf bestehende Infrastrukturen durch verschiedene Anbieter ermöglicht.

Open Access – Von einem Netz aufs andere

Das Konzept des Open Access gewinnt im Glasfaserbereich zunehmend an Bedeutung. Es ermöglicht Netzbetreibern und Telekommunikationsunternehmen, auf denselben Glasfaser-Infrastrukturen zu agieren. Ein zentraler Vorteil des Open-Access-Modells ist die Möglichkeit, dass verschiedene Anbieter denselben Netzwerkinfrastrukturbereich nutzen können, was nicht nur den Ausbau beschleunigt, sondern auch den Wettbewerb und die Auswahl für die Kundinnen und Kunden erhöht. Dadurch entstehen bessere Preise und innovative Angebote für Verbraucher, während gleichzeitig der Glasfaserausbau schneller voranschreitet. Besonders in Deutschland nehmen Partnerschaften wie zwischen R-KOM aus Regensburg und der Deutschen Telekom sowie die Glasfaser Nordwest und die Deutsche GigaNetz an Fahrt auf. Diese Kooperationen fördern den flächendeckenden Ausbau und tragen dazu bei, dass immer mehr Regionen von leistungsfähiger Infrastruktur profitieren.

Unsere kostenlosen Unterstützungsleistungen

Sie benötigen Unterstützung im Glasfaser- und Mobilfunkausbau? Dann schauen Sie sich gerne unser kostenloses Schulungsprogramm an oder wenden Sie sich direkt an unser Kontaktcenter.

Thema
Mehr über Gigabit-Technologien erfahren
Schulung
Grundlagen des Gigabitausbaus: Glasfaser und Mobilfunk
Die Schulung ermöglicht Grundlagenwissen zum Glasfaser- und Mobilfunkausbau, einschließlich technischer Aspekte.
Schulung
Kommunales Projektmanagement für den Glasfaserausbau von A bis Z
Technisches Wissen und Methoden für effizientes Projektmanagement im Glasfaserausbau.
zurück zur Übersicht
Schließen