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27. Januar 2026

Am 19. Januar 2026 hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) ihr Regulierungskonzept zur Migration von Kupfer- auf Glasfasernetze veröffentlicht. Ziel des Konzepts ist es, den Übergang von kupferbasierten Netzen auf Glasfasernetze strukturiert zu gestalten und stabile Rahmenbedingungen für alle Beteiligten zu schaffen. Wesentliche Punkte des Konzepts sind ein regelgebundenes Abschaltverfahren für Kupfernetze, Anforderungen an die erforderliche Glasfaserabdeckung und Rahmenbedingungen für den Zugang zu den Glasfaserinfrastrukturen für Drittanbieter. Begleitend informiert das Verbraucherportal „Glasfaser statt Kupfer“ über den Ausbau und die Migration. Stellungnahmen zum Konzept sind bis zum 16. März 2026 möglich.

Auf dem Bild ist das Cover des Regulierungskonzeotes der BNetzA zu sehen. Das Cover ist schlicht blau mit einem dunkelblauen Kasten. In diesem ist der Titel des Dokumentes zu lesen. Der Titel des Konzeptes lautet "Regulierungs Konzept - Regulierungskonzept der Bundesnetzagentur zur Kupfer-Gllas-Migration".

Hintergründe und Zielbild des Regulierungskonzeptes

Das Regulierungskonzept der BNetzA zur Kupfer-Glas-Migration adressiert den Übergang von Kupfer- zu Glasfasernetzen in Deutschland. Das Konzept zielt darauf ab, diesen langfristig durchzuführenden Technologiewechsel strukturiert und rechtzeitig zu gestalten, um stabile Bedingungen für Wirtschaft, Staat sowie Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Das Erfordernis für ein Konzept zur Kupfer-Glas-Migration beruht darauf, dass die Refinanzierung für Glasfaserinfrastrukturen direkt davon abhängt, wie lange Kupfernetze als konkurrierendes Leitungsnetz parallel betrieben werden. Eine direkte Konkurrenz kann den weiteren flächendeckenden Glasfaserausbau hemmen. Mit einer Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen und der Empfehlung zur gesetzlichen Verankerung eines regelgebundenen Abschaltverfahrens für Kupfernetze strebt die BNetzA an, die notwendigen Instrumente zur Steuerung dieses technologischen Wandels zu etablieren. Die Umsetzung der Vorschläge obliegt dem Gesetzgeber.

Kernelemente des Regulierungskonzeptes

Das von der BNetzA vorgestellte Regulierungskonzept umfasst mehrere zentrale Elemente, um die Kupfer-Glas-Migration effizient und nachhaltig zu gestalten und wettbewerbs- sowie verbraucherorientiert zu agieren.

Die offizielle Pressemitteilung der BNetzA können Sie hier lesen.

Weiteres Vorgehen und Beteiligung

Das Regulierungskonzept folgt auf ein Impulspapier der BNetzA vom April 2025 und setzt den Auftrag des BMDS-Eckpunktepapiers vom Oktober 2025 um. Die BNetzA löst sich in diesem Regulierungskonzept vom bestehenden Rechtsrahmen und betont, dass es einen Debattenbeitrag zu den anstehenden Änderungen des europäischen und nationalen Telekommunikationsrechts leisten soll. Damit das Konzept weiterentwickelt werden kann, sind alle Akteure bis zum 16. März 2026 eingeladen, dazu Stellung zu nehmen.

Begleitend zu den regulatorischen Initiativen bietet die BNetzA das Verbraucherportal „Glasfaser statt Kupfer“ an. Dieses Portal liefert umfassende Informationen über den Glasfaserausbau und den Technologiewechsel. Verbraucherinnen und Verbraucher finden dort Antworten auf häufig gestellte Fragen und bekommen Unterstützung in Fragen des Netzausbaus.

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