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Umsetzung

Für die Umsetzung von Breitbandausbauprojekten sind verschiedene Geschäfts- und Trägermodelle anwendbar.

Für die Wahl eines geeigneten Trägermodells ist es wichtig, zunächst genaue Kenntnis über die Anforderungen in den einzelnen Wertschöpfungsstufen des Telekommunikationsmarktes (Netzaufbau, Netzbetrieb, Dienste) zu erlangen.

Je nach Geschäftsmodell ist zu klären, in welcher der Wertschöpfungsstufen Kommunen, kommunale Unternehmen, Zweckverbände und/oder private Unternehmen Aufgaben übernehmen sollen.

Bei rein privatwirtschaftlicher Durchführung eines Projektes übernehmen private Unternehmen Netzaufbau, Betrieb und Diensteangebot.

Bürger, Unternehmen und Organisationen können sich mittels sogenannter „Bottom-Up-Modelle“ auch direkt finanziell engagieren und in Form von Vereinen oder Genossenschaften den Breitbandausbau vorantreiben.

Bei einem rein öffentlichen Angebot übernehmen Kommunen, Landkreise und/oder kommunale Zweckverbände den Aufbau und Unterhalt von Breitbandinfrastrukturen. Der Netzbetrieb kann durch kommunale Unternehmen in privater Rechtsform (z. B. GmbH) erfolgen.

Der Breitbandausbau kann nicht nur durch privatwirtschaftliche oder öffentliche Träger umgesetzt werden. Es gibt auch die Möglichkeit einer langfristig angelegten Kooperation zwischen privatem und öffentlichem Sektor in einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP).

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