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29. September 2020
iStockphoto / fizkes

Auch den zweiten digitalen Jour fixe haben wieder zahlreiche Vertreter der Bundesländer und Kompetenzzentren genutzt, um gemeinsam mit dem Gigabitbüro des Bundes zu diskutieren und sich auszutauschen. Diesmal zu zwei für den Gigabitausbau topaktuellen Themen: dem Strahlenschutz im Zusammenhang mit Mobilfunk und 5G sowie den Möglichkeiten beim Verkauf/der Verpachtung von Leerrohren.

Bundesamt für Strahlenschutz stellt sich vor

In der Videokonferenz stellte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die Tätigkeiten und Aufgabenbereiche des Kompetenzzentrums Elektromagnetische Strahlung vor und informierte insbesondere darüber, wie das BfS Kommunen und Ländervertretern bei den Themen Mobilfunk und 5G unterstützen kann. So könne das BfS bei Bedarf als Experte bei regionalen Veranstaltungen anwesend sein, um aktuelle Fragen zum Strahlen- und Gesundheitsschutz aus der Bevölkerung zu klären. Laut den Experten des BfS sei es für das Gelingen einer regionalen Veranstaltung – bspw. im Zuge der Diskussion um neue Mobilfunkinfrastruktur – enorm wichtig, ein passendes Veranstaltungsformat zu wählen und hier ausreichend Raum für einen offenen und sachlichen Austausch zu bieten. Für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie weitere kommunale Verantwortliche bietet das BfS zudem eine regelmäßige Online-Sprechstunde an.

Handreichung zu Verkauf und Verpachtung von Leerrohren vorgestellt

Zweiter Themenschwerpunkt beim Jour fixe war die Vorstellung der „Handreichung für den Verkauf und die Verpachtung von Leerrohren“ durch das Gigabitbüro des Bundes – ein Thema, das laut den Ländervertretern bei den Kommunen auf großes Interesse stoßen wird. Die Handreichung hat zum Ziel, aktuelle Themen und Fragestellungen rund um die Verpachtung und den Verkauf von Leerrohren aufzugreifen und Kommunen praktische Hilfestellung zu geben.

Die Einbringung von Leerrohren durch Kommunen, insbesondere in ländlichen Regionen, kann den Gigabitausbau deutlich beschleunigen.

Caspar Preysing, Leiter des Gigabitbüros des Bundes

So bieten sich durch die Nutzung kommunaler Infrastruktur im Zuge des Gigabitausbaus gleich mehrere Vorteile, u.a. kann dies kostensenkend wirkend, es können Lücken in der Netztopologie geschlossen werden. Daneben besteht die Möglichkeit, aus der Errichtung und anschließenden Überlassung der TK-Infrastruktur ein Geschäftsmodell aufzusetzen. Wie sich dies in der Praxis umsetzen lässt und worauf dabei zu achten ist, beleuchtet die Handreichung des Gigabitbüros knapp und anschaulich.

Die Handreichung wird durch das Gigabitbüro des Bundes bei der BREKO Fiberweek vorgestellt und steht dann für Interessierte auch auf der Website des Gigabitbüros des Bundes zum Download zur Verfügung. Gerne halten wir Sie hier auf dem Laufenden.

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